2. Preis

hdg Architekten BDA, Henninger und Lachenmann Partnerschaft mbB, Bad Kreuznach mit Architekturbüro Podehl, Boppard mit bauchplan landschaftsarchitekten und stadtplaner part mbb, München

Drei Baukörper unterschiedlicher Höhe werden gedreht auf dem Areal geplant. Dabei wird Bezug auf umliegende Straßen- und Gebäudekanten genommen. Ein viertes Bauteil dockt direkt am bestehenden Nachbargebäude an. Ein Hochpunkt wird orthogonal zur Bahnhofstraße an die nordöstliche Ecke platziert: Durch die Drehung weitet sich die Bahnhofstraße an ihrem Ende korrespondierend mit der Fassaden-Öffnung der Mercaden auf und schafft ein Entree vom Bahnhof kommend. Die anderen gleichhohen Baukörper nehmen die Straßenfluchten und den Busbahnhof auf. Ein umlaufender sog. Skywalk auf dem 5. Obergeschoss hat zu den verschiedenen Seiten des Areals stadtgestaltende und zusammenbindende Wirkung.

Die Erdgeschosse sehen flexible Nutzungen vor, die Wände sind veränderbar, wodurch eine zukunftsfähige Nutzbarkeit gegeben ist. Das Hochhaus weist mit Mischnutzungen in den Obergeschossen mit unterschiedlichen Wohnformen und flexibel gestalteten Wohnungen auf.

Das Preisgericht würdigt den Beitrag, der durch seine Positionierung den Stadtraum positiv ergänzt und durch seine Bauweise einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur Klimaanpassung leistet. Das Preisgericht interpretiert den Skywalk als einen Versuch die Gebäude städtebaulich zusammenzubinden, ob dies gelungen ist, wird kontrovers diskutiert. Die Notwendigkeit des Gemeinschaftsgedankens sollte hier deutlicher in Erscheinung treten.

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Präsentation der Wettbewerbergebnisse

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