Anerkennung

studio 2020 Matzat Henkel GbR, Berlin

Die Arbeit zitiert verschiedene Bauformen der Moderne und platziert fünf unterschiedliche Baukörper zu einem hochverdichteten, meist 5-geschossigen Stadtquartier.

Ein Hochhaus überragt die städtebauliche Situation gegenüber des Bahnhofes mit 61m. Das Ensemble wirkt unterschiedlich, erzeugt eine Strategie der städtischen Dichte und baut "Haus-Persönlichkeiten", die die Stadt ablesbar und sympathisch machen.

Positiv ist die Ausbildung einer Platzsituation zwischen Hochhaus und Mercaden zu werten. Schmale Durchgänge führen zu einem Innenhof und vermitteln eher den Charakter von Enge und Gemeinschaft. Die Gasse der Handwerker-Ateliers unterstreicht diesen Eindruck. Die Nutzungen der Erdgeschosszone mit Co-Working-Spaces, Fahrradwerkstatt, Bücherei und Quartierszentrum unterstützen den kleinteiligen Charakter dieses Entwurfs und beleben auch den zentral gelegenen kleinen Innenhof, der auch öffentlich zugänglich ist.

Kontrovers diskutiert wurde die Frage der sozialen Kontrolle in den Abend- und Nachtstunden dieser doch unübersichtlichen Bereiche.

Das Wohnen im Erdgeschoss zur Karlstraße wird als nicht sinnvoll eingestuft. Die Grundrisse der mit Sheddächern versehenen Wohnzeile sind als Splitlevel nicht barrierefrei.

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Präsentation der Wettbewerbergebnisse

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